Judith Lennox – Die Frau des Juweliers

Die Romane der Britin Judith Lennox lese ich immer wieder gerne. In diesem Herbst erschien „Die Frau des Juweliers“ in deutscher Übersetzung. Die Bücher spielen meist in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und zeigen deutlich, wie stark politische und soziale Ereignisse und Veränderungen das Leben des Einzelnen beeinflussen können. Stets sind ihre Roman-Bühnen mit weitverzweigten Familien bevölkert – schon die Dynamik der Familienbeziehungen treibt die Handlung voran und das Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Charaktere sorgt für Spannung. Dabei zeichnet Judith Lennox lebendige, stimmige Personen und die schlüssige Handlung fasziniert den Leser.

Der aktuelle Roman beginnt im Jahr 1938 – die junge Juliet lebt nach dem Tod ihres Vaters mittellos in Kairo. So nimmt sie kurz entschlossen den Heiratsantrag des deutlichen älteren Henry Winterton an, der aus einer wohlhabenden Juwelierdynastie stammt. Doch in der Ehe mit Henry ist Juliet nicht glücklich und so beginnt sie eine Affäre mit dem charmanten Gillis, dessen Geheimnis für alle Beteiligten schleichend zur Gefahr wird.

Ein wunderbarer Schmöker für lange Winterabende.

(Monika Frieling)

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