Die Sturmschwester – Lucinda Riley

Ally ist das zweite Mädchen, das von Pa Salt adoptiert wurde. Sie steht als Profiseglerin unter überwiegend männlichen Kollegen mitten im Leben, kennt keine Angst und ist selbstbewusster als ihre Schwester Maja, um die es im ersten Band der sieben Schwestern geht.

Der Tod ihres Vaters wirft sie nicht so sehr aus der Bahn, sie ist mehr mit einer wichtigen Regatta beschäftigt. In diesem Zusammenhang lernt sie einen Mann kennen und lieben, der ihrem Vater sehr ähnlich ist. Als dieser Freund durch die Regatta ums Leben kommt, meint der Leser, das Buch müsste zu Ende sein.

Doch dann forscht auch Ally in ihrer Vergangenheit. Der Leser wird mit der Orchesterszene des früheren Norwegens vertraut gemacht, wo Allys Großmutter als unscheinbares Mädchen nur ihre gute Stimme zur Verfügung stellt und damit einem jungen Mann den Kopf verdreht, der aber dem verantwortungsvollem Familienleben nicht gewachsen ist.

In Norwegen lernt Ally auch ihren leiblichen Vater kennen, dessen Charakterzüge oberflächlich zu wünschen übrig lassen. Natürlich bekommt er seine Chance, zu zeigen, was musikalisch in ihm steckt.

Alles in allem ist das Buch eine echte Überraschung und macht auf jeden Fall Lust auf „Die Schattenschwester“, welches jetzt kürzlich erst erschienen ist.

(Anne Hatwig)

 

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