Die Poesie des Unendlichen

Als einen der besten Filme über Mathematik und Mathematiker bezeichnete ihn der Newsletter der London Mathematic Society.

Die authentische Geschichte beginnt 1913 im kolonialen Indien. Der junge Srinavasa Ramanujan arbeitet als Buchhalter, doch seine wahre Leidenschaft gehört der Mathematik. Um veröffentlichen zu können schickt er von ihm entwickelte Theoreme an den bekannten Professor G.H. Hardy am Trinity College in Cambridge. Der Gelehrte erkennt das Potential des jungen Mannes und lädt ihn nach England ein. Um seine Berufung leben zu können, verlässt dieser sein Land und seine junge Ehefrau Janaki.

In der akademischen Welt Europas ist Ramanujan ein Fremder. Hier zählen nur bewiesene Theoreme und eine Veröffentlichung rückt in weitere Ferne als er bei seiner Abfahrt geglaubt hat. Einen tiefen Einschnitt bringt der Ausbruch des Ersten Weltkrieges mit sich.

Im Laufe von 5 Jahren entwickelt sich zwischen dem jungen Inder, gespielt von Dev Patel, und dem ganz in seiner Wissenschaft aufgehenden Akademiker, dargestellt von Jeremy Irons, eine tiefe Beziehung.

Doch Ramanujan ist schwer erkrankt, er stirbt 1920 an Tuberkulose. Die von ihm entwickelten Theorien beeinflussen bis heute die mathematischen Wissenschaften.

Regisseur Matthew Brown erzählt die Geschichte „The Man, who knew Infinity“ unaufgeregt authentisch und bewegend.

(Monika Frieling)

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